Gaskocher im Winter?

Gaskocher sind hervorragende Outdoor-Kocher. Sie lassen sich sehr gut regulieren, die Brennleistung ist, je nach gewähltem Modell, sehr gut und sie sind im Prinzip wartungsfrei: Gaskartusche anschließen, aufdrehen, anzünden, brennt. Sie haben nur einen Nachteil: wenn es Kalt ist, funktionieren sie nur noch schwach bis gar nicht mehr.

Dies liegt am Gas, das in flüssiger Form in den Kartuschen ist und erst „herauskochen“ muß, um dann gasförmig zu verbrennen. Bei niedrigen Temperaturen, vor allem unter dem Gefrierpunkt, funktioniert dies nicht mehr. Besonders die – preiswerten – Stechkartuschen kommen schon bei Temperaturen unter 10 Grad an ihre Grenze, also für Wintertouren besser ein anderes Modell wählen!
Ventilkartuschen gibt es mit unterschiedlichen Gasmischungen, die teils besser bei niedrigen Temperaturen funktionieren. Von Primus gibt es spezielle Wintergaskartuschen, die Innen eine schuppige Auskleidung haben. Durch die größere Oberfläche kann das Gas leichter in gasförmigen Zustand übergehen.
Kleinere Tricks helfen, das Kochen im Winter zu erleichtern:

  • Kartusche vorwärmen. Das kann unter der Jacke, Nachts im Schlafsack geschehen.
  • Kartusche in  Wasser stellen! Dieses ist, sofern flüssig, immer wärmer als Null Grad. Dann vom warmwerdenden Wasser was dazu tun, schon geht es besser!
  • einen Kocher mit separater Kartusche wählen, deren Zuleitung über den Brenner läuft. Da läßt sich die Kartusche herumdrehen, das Gas fließt heraus und wird über dem Brenner gasförmig. Die beste Methode, mit einem Gaskocher im Winter zu arbeiten!
Kocher Optimus Vega

Optimus Vega